09 Mär
Brudis sichern sich Revanche gegen Bayern Reserve
Zu ungewohnter Anwurfzeit am Sonntagabend um 20 Uhr gastierten die Laimer Brudis bei der zweiten Herrenmannschaft des FC Bayern München auf dem Bayern Campus.

30 Mär
TS Jahn München - SV München Laim 29:33
Nach dem äußerst bitteren Gang in die Bezirksliga in der letzten Saison erreichen die Brudis ihr Saisonziel und schaffen den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga.
„Endspiel“ gegen den PSV München
Die Ausgangssituation in der Vorwoche war klar – aus den
verbleibenden beiden letzten Spielen mussten die Brudis noch mindestens zwei Punkte
holen, um den zweiten Tabellenplatz zu sichern. Und da die dritte Mannschaft
aus Anzing durch die andere Bezirksliga gepflügt ist (herzlichste Grüße gehen
raus!), war zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass sie nicht mehr von einem der
ersten beiden Plätze zu verdrängen ist. Nachdem die Anzinger Dritte aber eben nicht
aufsteigen darf, war wiederum klar, dass den Brudis eben dieser zweite Platz für den
direkten Aufstieg – ohne Relegation – reichen würde. Klassische Kausalkette
oder wie auch immer man sowas nennt. Weil man dem Braten aber aufgrund der
Erfahrungen aus der letzten Spielzeit immer noch nicht traute, gab es nochmal
die offizielle Anfrage an die spielleitende Stelle – und auch diese bestätigte:
Zwei Punkte reichen den Brudis für den direkten Aufstieg.
So waren die Brudis vor ihrem letzten Heimspiel gegen den gegen den
Abstieg spielenden PSV München komplett
angezündet. Den Aufstieg sicher machen am letzten Heimspieltag der Saison vor
heimischem Publikum – geht ja eigentlich nicht besser. 11:00 Uhr Samstagvormittag
dann die Nachricht: Der PSV muss das Spiel absagen und zieht zurück. 2 Punkte
für die Brudis, ohne dass sie sich überhaupt erst die Schuhe schnüren mussten. Was
sich super anhört, hat sich ehrlicherweise erstmal beschissen angefühlt. Zu
sehr haben die Brudis auf das Spiel gebrannt und wollten aus eigener Kraft
aufsteigen. Aber gut, so wurden die
Aufstiegsfeiereien eben noch etwas weiter nach vorne verlegt – und wer dann nachmittags
in die Halle kam, hat von dem Unmut ehrlicherweise nicht mehr viel sehen können.
Saisonabschluss beim TS Jahn München
Im letzten Saisonspiel der Brudis beim TS Jahn München ging es dann also um nichts mehr – dennoch wollten die Brudis sich gebührend aus der Liga verabschieden. Doch die Hausherren zeigten den Brudis in der ersten Halbzeit sehr anschaulich, dass man kein Spiel auf die leichte Schulter nehmen kann und deklassierten die Brudis regelrecht. Über ein 3:3 schraubten die Gastgeber die Schlagzahl nach oben, bis Coach Krämer bei einem 5:12-Rückstand seiner Mannschaft in der 18. Minute die erste Auszeit nahm. Die Brudis fanden bis dahin in der Abwehr überhaupt keinen Zugriff gegen den stark aufspielenden Angriff des TS Jahn. Vorne fehlte das Tempo sowie die Überzeugung in den Aktionen und eine bis dahin katastrophale Chancenauswertung rechtfertigte den saftigen Rückstand auch in der Höhe. Die Partie wurde in der Folge etwas hitziger und der Pausenpfiff beim 16:10 kam gut gelegen, um die Gemüter auf beiden Seiten etwas zu beruhigen.
Auch wenn die Brudis wohl die Hälfte ihrer Gehirnzellen in der Vorwoche fröhlichst verbraten hatten, war der Auftritt in der ersten Halbzeit eines Aufsteigers nicht würdig. So nahm man sich viel für die zweiten dreißig Minuten vor – und zeigte ab Wiederanpfiff tatsächlich ein ganz anderes Gesicht. Der 6-Tore-Rückstand war bereits beim 20:20 in der 39. Minute egalisiert und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Den Gastgebern schwanden mit zunehmender Spielzeit sichtbar die Kräfte, während die Brudis munter durchwechseln und auf die Breite der Bank zählen konnten. Spätestens beim 29:26 aus Sicht der Brudis war eine kleine Vorentscheidung gefallen (53. Minute). Bis zum Spielende ließen die Laimer nichts mehr anbrennen und feierten am Ende einen 33:29-Sieg zum Saisonabschluss.
Ende gut - alles gut?
Naja, alles sicher nicht - aber doch so einiges: Am Ende stehen die Brudis mit 34:6 Punkten und einer Tordifferenz von +146
Toren auf dem zweiten Tabellenplatz und können auf eine über weite Strecken ansprechende Saison zurückblicken. Nur die dritte Mannschaft von HT München weist
eine bessere Bilanz auf und steht verdientermaßen am Platz an der Sonne - Glückwünsche
zur Meisterschaft, wir freuen uns schon sehr auf das Wiedersehen in der BOL.
Verabschieden müssen sich die Brudis dabei von vier Alteingesessenen
– Chris ‚Uwe‘ Müller, Georg ‚Schorsch‘ Meesmann, Maxi ‚Knuddel‘ Frosch sowie
Pascal ‚Passi‘ Pöllot hängen allesamt ihre in die Jahre gekommenen Schuhe an
den Nagel. Für Team Alt ein schwerer Schlag, für Team Jung gute Nachrichten - vor
allem für die, die in der neuen Saison im Team Alt mitmischen dürfen...
Last but not least bedanken sich die Brudis bei allen Fans
und Leidgeprüften, die uns zu allen Zeiten supportet und angefeuert haben - insbesondere an unsere
unermüdlichen Youngsters an den Trommeln in der Laimer Ultra-Ecke im grünen Wohnzimmer.
Wir haben schon jetzt Bock auf die neue Saison!
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